Berlin, 10. August 2026. – Die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Comandandte en Jefe, Fidel Castro Ruz gehen in Deutschland weiter. Am vergangenen Freitag, dem 7. August, organisierte die Regionalgruppe „Cuba Sí“ in Chemnitz ein Treffen zum Austausch über die Aktualität des Gedankenguts und des Vermächtnisses von Fidel Castro. An der Gedenkveranstaltung nahmen Freunde Kubas aus verschiedenen Solidaritätsgruppen und -organisationen, darunter einigen aus den Nachbarstädten Leipzig und Gera teil.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Podiumsdiskussion mit der kubanischen Botschafterin Juana Martínez González. Die Diplomatin sprach mit den Anwesenden darüber, wie die Ideen und Überzeugungen des Comandante im kubanischen Volk und in der kubanischen Gesellschaft nach wie vor präsent sind. Der deutlichste Beweis dafür ist der heldenhafte Widerstand des kubanischen Volkes gegen die genozidale Politik und den stillen Krieg, den die US-Regierung der Insel auferlegt hat, die durch eine eiserne Energieblockade alle Bereiche des täglichen Lebens auf der Insel beeinträchtigt und eine kollektive Bestrafung der gesamten Bevölkerung darstellt.
Albrecht Geißler stellte im Namen der Organisatoren Einblicke in das Leben und Wirken Fidels vor, die sich vor allem an die jüngeren Anwesenden richteten. Einige der Anwesenden erzählten, dass zu ihren wertvollsten Erinnerungen die Erlebnisse mit dem revolutionären Anführer während seines Besuchs in der DDR im Jahr 1972 zählen und wie inspirierend seine Reden waren und es war, das entstehende revolutionäre Projekt aus erster Hand kennenzulernen.
Besonders bewegend war die Bitte einer Lehrerin, die die Botschafterin bat, ein Kinderbuch mit einer Geschichte über Kuba namens „Camilo“ zu signieren, das in allen ostdeutschen Schulen sehr bekannt wäre und das sie ihren Schülern noch heute vorlese.
Die Teilnahme von rund 70 Personen und die Bekundungen der Solidarität und Dankbarkeit gegenüber dem Symbol, das Kuba als Leuchtturm der Unabhängigkeit und Souveränität in der Welt darstellt, zeigten, dass Fidels Gedankengut und sein Vermächtnis sowohl innerhalb als auch außerhalb der kubanischen Grenzen weiterleben.
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