Berlin, 14. April 2026. – Die kubanische Kinderärztin und Internationalistin Aleida Guevara March und der Intellektuelle Enrique Ubieta haben im Rahmen ihres Besuchs anlässlich der Solidaritätskonferenz mit Kuba und der Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an Aleida Guevara durch die deutsche Tageszeitung junge Welt und die Kulturzeitschrift Melodie und Rhythmus ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Berlin durchgeführt.
Am 10. April hielten sie in Begleitung des französisch-spanischen Journalisten und Kuba-Freundes Ignacio Ramonet sowie der jungen kubanischen Journalistin Liz Oliva Fernández eine Pressekonferenz im Sitz der Maigalerie des Verlags Editorial 8. Mai. Dort beantworteten sie Fragen zur Gegenwart und Zukunft Kubas, die von Vertretern der Berliner Zeitung, der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, des Neuen Deutschlands, von Unsere Zeit, Diario Red, die Zeitschrift Cuba Libre und der jungen Welt selbst gestellt wurden.
Am Abend tauschten sich Aleida und Ubieta in einem überfüllten Saal des Karl-Liebknecht-Hauses mit Mitgliedern fast aller Regionalgruppen von „Cuba Sí“, Vertretern des Netzwerks Cuba, Schweizer Aktivisten sowie Mitgliedern progressiver und linker Jugendorganisationen aus. Nachdem sie von ihren Erfahrungen als würdige Erben des kubanischen Volkes und als Internationalisten berichtet hatten, beantworteten sie auch die Fragen der Anwesenden zu den Auswirkungen der kriminellen Politik der USA auf das kubanische Volk und zu den dringendsten Erfordernissen, um ihre Unterstützung und Hilfe für Kuba objektiv zu organisieren. Im Gegenzug erhielten sie die Zuneigung, Bewunderung und Solidarität aller Anwesenden sowie die Bestätigung, dass sich die Solidaritätsbewegung mit Kuba und die Unterstützung für das kubanische Volk in ganz Deutschland verstärkt.
Der Sonntagvormittag war den Mitgliedern der Jugendbrigade von „Cuba Sí“ vorbehalten, die sich demnächst der Solidaritätsbrigade „1. Mai“ anschließen wird. Die deutschen Jugendlichen baten Aleida um Lesetipps, um mehr über Kuba zu erfahren, sowie um Empfehlungen, wie sie den antiimperialistischen Kampf, den sie in Deutschland führen, und die Verteidigung ihrer Interessen und Forderungen besser gestalten können. Außerdem wollten sie mehr über die Arbeit der Ärzte im aktuellen kubanischen Kontext und die Rolle der neuen Generationen von Kubanern erfahren.
Während des gesamten Programms wurde der Respekt und die Bewunderung für den Mut und den Widerstand des kubanischen Volkes deutlich, was die tiefen Gefühle der Solidarität bei den langjährigen Aktivisten bekräftigt und bei den neuen Generationen von Deutschen immer mehr Interesse und Empathie weckt. Auf die Frage nach der Grundlage und dem Grund für die jahrelange Unbeugsamkeit der Kubaner hin merkte Aleida an: „Würde stärkt; wenn man mit erhobenem Hauptes geboren wurde, ist es sehr schwer, sich unterwerfen zu lassen.“
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