Botschafterin Kubas nimmt an LATinBAY 2026 teil, dem Forschungs- und Kooperationsnetzwerk Lateinamerika in Bayern

Berlin, 14. Juli 2026. - In der vergangenen Woche fand in Herrsching am Ammersee die Tagung 2026 von LATinBAY, dem Forschungs- und Kooperationsnetzwerk Lateinamerika in Bayern, statt, die vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) organisiert wurde. An dieser Veranstaltung nahm die Botschafterin der Republik Kuba, Juana Martínez González, als Ehrengast teil.

In ihrer Begrüßungsrede vor den Anwesenden – Vertretern verschiedener bayerischer Universitäten, Förderzentren für Kooperationsprojekte mit Lateinamerika sowie Institutionen, die sich auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Lateinamerika konzentrieren – bedankte sich die kubanische Diplomatin für die Einladung und die von BAYLAT gebotene Plattform für die kubanische Vertretung. Zudem dankte sie für die Unterstützung dieser Organisation bei der Aufrechterhaltung einer Tradition des akademischen und wissenschaftlichen Austauschs mit Kuba, die in der Vergangenheit fruchtbar war, derzeit jedoch stark unter der Politik der wirtschaftlichen Erstickung leidet, die der US-Regierung der Insel vor mehr als sechs Jahrzehnten auferlegt hat und die sich durch die seit Januar dieses Jahres verhängte Energieblockade in beispiellosem Ausmaß verschärft hat.

Martínez González hob die Bedeutung solcher Veranstaltungen hervor, die den Austausch zwischen deutschen Wissenschaftlern und Akademikern und der lateinamerikanischen Region ermöglichen. Auf diese Weise würden Initiativen und die Entwicklung von Lösungen gefördert, die es uns ermöglichen, die gemeinsamen Herausforderungen anzugehen, vor denen die Menschheit derzeit stehe und die wir nur mit dem Einsatz und der Mitwirkung jedes Einzelnen von uns bewältigen könnten, betonte sie.

Zwei Tage lang diskutierten die rund 40 Teilnehmer in einer multikulturellen, mehrsprachigen und multinationalen Atmosphäre über Möglichkeiten des Austauschs sowie über Forschungsprojekte in verschiedenen Bereichen u.a. der Natur-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften sowie soziokultureller Studien und unterbreiteten Vorschläge zur zukunftsorientierten Stärkung des LATinBAY-Netzwerks.

Embacuba Alemania

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