Berlin, 18. November 2025. - Am vergangenen Samstag, dem 15. November, nahmen Vertreter der kubanischen Botschaft in Deutschland an der Konferenz „Wirtschaftssanktionen und Globaler Süden. Rechtliche, politische und humanitäre Dimensionen von einseitigen Zwangsmaßnahmen” im Museum Übersee in Bremen teil. Die Veranstaltung wurde von der Deutsche Sektion der International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA) mit der Unterstützung der Netzwerk-Cuba, der Vereinigung Demokratischer Jurist:innen, der Bremer Friedensforums, der Organisation Bremen-Kuba: Solidarität Konkret und des Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung organisiert. Zu den Hauptthemen gehörte die Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba als eines der grausamsten Beispiele für Wirtschaftssanktionen, die jemals verhängt wurden.
Die Veranstaltung war in drei Themenblöcke unterteilt, in denen folgende Themen behandelt wurden: das Verhältnis zwischen Völkerrecht und Wirtschaftssanktionen; die Auswirkungen dieser Zwangsmaßnahmen, die in ihrer Zerstörungskraft mit denen von Kriegen vergleichbar sind, und das spezifische Beispiel der US-Blockade gegen Kuba.
Der stellvertretende Boltschafter der Botschaft Kubas in Berlin, Miguel Torres Tesoro, erläuterte die Geschichte und Entwicklung dieser Politik des einseitigen Wirtschaftskriegs der Vereinigten Staaten gegen Kuba und betonte, dass sie aus keiner rechtlichen, juristischen oder sonstigen Perspektive zu rechtfertigen sei. Ebenso betonte er in seiner Rede die Bedeutung der internationalen Solidarität für den Widerstandskampf des kubanischen Volkes und dankte den Anwesenden für ihr Engagement für die kubanische Sache.
Der Anwalt Norman Paech, der 2023 den Vorsitz des Internationalen Tribunals gegen die Blockade in Brüssel innehatte, erwähnte rechtlichen Möglichkeiten, gegen diese Politik Washingtons vorzugehen.
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