Das Netzwerk Cuba in Deutschland bekräftigt seine bedingungslose Unterstützung für die Insel

Berlin, 13. Oktober 2026. – Am vergangenen Samstag, dem 10. Oktober, fand in Düsseldorf die Jahreshauptversammlung des Netzwerks Cuba in Deutschland statt. Vertreter verschiedener Solidaritätsgruppen und -organisationen zogen Bilanz über ein intensives Jahr der Arbeit für Kuba und wählten einen neuen Vorstand, der die Organisation in der kommenden Amtsperiode leiten wird.

Rigoberto Zarza, Europa-Direktor des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, der zu der Versammlung eingeladen war, gab einen Überblick über die aktuelle Lage auf der Insel und die tiefgreifenden Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft und des Alltagslebens des kubanischen Volkes, verursacht durch die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten, die durch eine seit nunmehr 10 Monaten andauernde Energieblockade auf ein noch nie dagewesenes Ausmaß verschärft wurde. Er bekundete im Namen des kubanischen Volkes die tiefempfundene Dankbarkeit für die Unterstützung der Solidaritätsbewegung in Deutschland und hob unter anderem die kürzlich abgeschlossene Protestwache hervor, bei der eine Woche lang vor der US-Botschaft in Berlin die völkermörderische Politik der US-Regierung gegen Kuba angeprangert wurde.

Die kubanische Botschafterin Juana Martínez González betonte, dass neben dem heldenhaften Widerstand des kubanischen Volkes auch der Beitrag der internationalen Solidarität – insbesondere der aus Deutschland – dazu beigetragen habe, dass Kuba weiterhin standhaft bleibe und seine Souveränität sowie sein Recht auf Selbstbestimmung verteidige. Die unzähligen Spendenaktionen und gezielten Projekte zur Ausstattung mit fotovoltaischen Anlagen von Gesundheitseinrichtungen, kleinen Gemeinden, landwirtschaftlichen Genossenschaften, Bildungseinrichtungen und sogar des kubanischen Filmsintituts (ICAIC) haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Land heute bereits 21 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Sie wies zudem darauf hin, dass die Informationsarbeit der Solidaritätsgruppen und die Korrespondenz mit Abgeordneten, deutschen und europäischen Regierungsinstitutionen sowie mit Persönlichkeiten und Organisationen der Zivilgesellschaft dazu beigetragen haben, ein größeres Bewusstsein für die aktuelle Lage in Kuba und ihre tatsächlichen Ursachen zu schaffen,  sodass Kuba in ganz Deutschland viele Freunde hat, die sich der Verurteilung anschließen und die Beendigung der Politik der Kollektivstrafe fordern, die die Vereinigten Staaten dem kubanischen Volk auferlegen, und die ebenfalls verlangen, gehört zu werden.

Zum Abschluss der Tagung verabschiedete die Versammlung eine Resolution, in der sie die Dringlichkeit der Verteidigung der kubanischen Sache hervorhob und ihre bedingungslose Unterstützung bekräftigte, vor allem bei dem Kampf für Aufhebung der Blockade erreicht ist.

Besonders bewegend war der schlichte Abschied der Freunde von der kubanischen Diplomatin, die in Kürze ihre Mission als Botschafterin in Deutschland beenden wird. Eine Collage verschiedener gemeinsamer Aktionen im Interesse einer besseren Zukunft für Kuba wird sie auf ihrer Rückreise zur karibischen Insel begleiten – als unauslöschliches Zeichen der Solidarität des deutschen Volkes mit dem kubanischen Volk und als eindeutiger Beweis dafür, dass Kuba nicht allein ist.

Embacuba Alemania

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