Berlin, 2. September 2026. – Am 1. September wird in Deutschland der Antikriegstag begangen. Im Jahr 2026 und angesichts der anhaltenden Bedrohungen, denen Kuba ausgesetzt ist, forderte die Solidaritätsbewegung mit der Insel landesweit die Beendigung der aggressiven Politik und der eisernen Blockade der US-Regierung gegen das karibische Land.
Im Rahmen der vom Kölner Friedensforum organisierten Demonstration für internationale Solidarität, eine Welt des Friedens und sozialen Fortschritt wurden Erklärungen gegen die von der US-Regierung verhängte Erdrückungspolitik abgegeben, die zu einem Mangel an lebenswichtigen Medikamenten und Lebensmitteln führt und grundlegende Menschenrechte des kubanischen Volkes verletzt.
Mónica Rodríguez Sánchez, Leiterin der Außenstelle Bonn der Botscahft der Republik Kuba, trat als Ehrengast auf. In ihrer Rede betonte sie, dass Kuba ein Land des Friedens sei, das den Frieden verteidige und sich stets für die nukleare Abrüstung eingesetzt habe: „Kuba exportiert weder Waffen noch Soldaten für Aggressionen; unsere Diplomatie und unsere Ressourcen sind darauf ausgerichtet, durch Ärzte, Lehrer und humanitäre Zusammenarbeit Leben zu retten.“
Sie erinnerte an die Aktualität des Gedankenguts des Comandante en Jefe, Fidel Castro im Jahr seines hundertsten Geburtstags: „Fidel hat große Anstrengungen unternommen, um die internationale Gemeinschaft auf die Gefahr einer nuklearen Konfrontation und auf die Verantwortung der Staaten hinzuweisen, Maßnahmen zu ergreifen, um eine Katastrophe von irreversiblen Ausmaßen zu verhindern. Sein Aufruf zum Frieden beruhte auf einer grundlegenden Überlegung: Die Menschheit darf nicht zulassen, dass ihre Differenzen zu einem Krieg führen, der ihr eigenes Überleben gefährdet.“
Abschließend dankte die Diplomatin den Freunden Kubas, vertreten unter anderem durch die Kölner Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, das Friedensforum und all jene, die dem kubanischen Volk in diesen schwierigen Zeiten die Hand reichen und ihm helfen, Widerstand zu leisten.
In Bochum organisierten Mitglieder der Organisation Humanitäre-Cuba-Hilfe (HCH) einen Informationsstand, um für die Aktion No War on Cuba zu werben.
In Nürnberg forderten Aktivisten während der Friedensdemonstration: „Yankees, Hände weg von Kuba“.
In Mainz schwenkten lokale Aktivisten der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) während einer Antikriegsdemonstration vor dem dortigen US-Raketen Kommando kubanische Flaggen und ein Transparent mit der Aufschrift: „Hands Off Cuba!“ (Hände weg von Kuba).
Auch in Hamburg marschierten Mitglieder der DKP und regionale Solidaritätsgruppen mit Kuba und forderten ein Ende des Wirtschaftskriegs und der US-Blockade gegen die Insel und riefen zur Solidarität mit dem karibischen Land auf. Nach Ende der Demonstration trafen sie sich, um sich über die aktuelle Lage in Kuba auszutauschen und für die Aktion „Protestwache“ zu werben, die in der Woche vom 12. bis 19. September vor der US-Botschaft in Berlin zugunsten der Insel organisiert wird und bereits von mehr als 40 Solidaritätsorganisationen und fortschrittlichen Kräften aus ganz Deutschland unterstützt wird.
Die Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland und die Friedensbewegung haben gezeigt, dass die Verteidigung Kubas heute auch die Verteidigung des Weltfriedens bedeutet.
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