Berlin, 14. August 2026. – Die Bekundungen der Zuneigung, Anerkennung und Dankbarkeit gegenüber dem Comandante en Jefe, Fidel Castro sind im Laufe des Jahres 2026 anlässlich seines 100. Geburtstags zahlreich gewesen. Seit mehreren Monaten finden in ganz Deutschland und weltweit zahlreiche Veranstaltungen statt, um diesem großartigen Mann zu huldigen, der über sein Land und sein Volk hinauswuchs und zu einer universellen Persönlichkeit wurde. Doch am Vorabend und am 13. August selbst, dem Tag seines 100. Geburtstags, war es wahrlich eine Flut von Aktionen, die viele Freunde Kubas und uns Kubaner, die wir an diesen Liebesbekundungen gegenüber dem Revolutionär, Visionär, Staatsmann, aber vor allem Menschen Fidel Castro teilhaben durften, tief bewegt hat.
In Berlin begrüßt ein großes Plakat mit dem Bildnis Fidels die Passanten vor dem legendären Kino Babylon in der Rosa-Luxemburg-Straße 30. Es wirbt für die Vorführung des Dokumentarfilms „Comandante“ von Oliver Stone. Die Leuchttafel über dem Haupteingang macht die Absicht deutlich: „Happy Birthday Fidel 100“ – in einer Sprache, die für Einheimische und Ausländer gleichermaßen verständlich ist.
In Mainz versammelten sich am Vorabend des 13. August rund 40 Menschen, um an der Vorführung des Dokumentarfilms „Fidel es Fidel“ von Roberto Chile teilzunehmen und sich über das Leben und Werk dieses universellen Kubaners auszutauschen – im Rahmen einer Veranstaltung, die von der Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba organisiert wurde.
Am nächsten Tag begab sich ein Teil des Organisationsteams – diesmal in einem breiteren Bündnis unter der Leitung der Initiative UnblockCuba und mit Unterstützung der Initiative Gewerkschafter:Innen für Kuba, von Interred, der Organisation LAGG sowie der Frankfurter Regionalgruppen der DKP, der SDAJ, von CubaSí, des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) sowie der lateinamerikanischen Organisation SuDa in den Saalbau Gallus in dieser Stadt, um vor einem größeren Publikum erneut den Dokumentarfilm „Fidel ist Fidel“ zu zeigen und sich über sein Leben und sein Werk auszutauschen.
Weiter südlich, in München, füllten die Jugendlichen des Offenen Antikapitalistischen Klimatreffens München gemeinsam mit Freunden aus Kuba am 13. August das Barrio Olga Benario mit Plakaten zum Gedenken an Fidels 100. Geburtstag.
Die Plakate stammen aus einem Aufruf, den die Plattform Utopix für alternative Kommunikation vor einigen Monaten gestartet hatte. Ziel war es, 100 Plakate zum 100. Geburtstag des Comandante zu sammeln.
Die Resonanz war überwältigend: Es gingen mehr als doppelt so viele Einsendungen ein, Werke von Künstlern aus über 30 Ländern. Dies zeugt, wie das Redaktionsteam von Utopix betont, „von der anhaltenden Bedeutung der Persönlichkeit Fidel Castros in der heutigen Zeit sowie vom Vermächtnis seines unermüdlichen Internationalismus“. Die Initiative sowie die Figur des revolutionären Anführers haben Grenzen überschritten und finden auch hier in Deutschland Resonanz.
Das Netzwerk Cuba-informationsbüro e.V. worunter um die 40 Kuba-Solidaritätsorganisationen zusammengeschlossen sind, richtete ebenfalls einen Gruß an „die historische Persönlichkeit des großen Revolutionärs Fidel Castro, (...) Seiner wird nicht nur in Cuba, sondern weltweit gedacht, auch hier in Deutschland, denn sein Werk lebt weiter, seine Gedanken und seine revolutionäre Haltung sind aktueller denn je.“
In den kommenden Tagen und bis zum Ende der Gedenkreihe im kommenden Dezember sind weitere Aktionen in der Hauptstadt und in anderen deutschen Städten geplant. Sie alle zeigen unbestreitbar, dass Fidel in seinem Volk weiterlebt – sowie im Herzen jedes Freundes Kubas, jedes Humanisten und jedes Revolutionärs in Deutschland.
(Embacuba Alemania)









