Deutschland hat gesprochen: Kuba ist nicht allein!

Berlin, 15. Juni 2026. – An diesem Wochenende brachte die Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland die Straßen mehrerer Städte mit Protestaktionen gegen die genozidale Erstickungspolitik der US-Regierung gegenüber Kuba und seinem Volk zum Beben.

Am Samstag, dem 13. Juni, versammelten sich die Freunde Kubas vor der US-Botschaft in Berlin. Dort führten sie erneut eine Aktion durch, die sie bereits anlässlich des 30., 40. und 50. Jahrestags der US-Blockade gegen die Insel durchgeführt hatten: „65 Texte gegen 65 Jahre Blockade“.

65 Persönlichkeiten verlasen Texte, in denen diese Politik der kollektiven Bestrafung eines ganzen Volkes angeprangert und bereits als Akt des Völkermords eingestuft wurde.

Auf ihrer Tour durch verschiedene europäische Hauptstädte haben sich diesmal die Mitglieder der internationalen Kampagne „Let Cuba Breathe“ den deutschen Aktivisten und in Deutschland lebenden Kubanern angeschlossen. Trotz des Regens hielten die Teilnehmer mehr als sechs Stunden lang an diesem solidarischen Lesemarathon durch.

Fast 500 Kilometer entfernt, in der Stadt Fulda, bot eine Demonstration gegen die Militarisierung den passenden Anlass, um auch die Stimmen gegen die drohende militärische Aggression der USA gegen die kleine Karibikinsel zu erheben.

Am Samstagabend organisierte die Regionalgruppe von Cuba Sí in der Hansestadt Hamburg ein Solidaritätskonzert, um Spenden für Solarstromanlagen für Krankenhäuser in der Stadt Santa Clara zu sammeln.

Mehr als 120 Menschen kamen zusammen, um die Auftritte der Gruppen „Voces“ und „Katari“ mit lateinamerikanischen Musikern sowie der türkischen Sänger Sirim Kilia und Umut Özensay zu hören. Die Bewegung „Wir sammeln Sonne für Kuba“ will die genozidale Blockade durchbrechen, die das Leben in Kuba zu einem täglichen Kampf ums Überleben gemacht hat.

Am Sonntag, dem 14. Juni, führten Mitglieder der Solidaritätsbewegung mit Kuba gemeinsam mit in Deutschland lebenden Kubanern eine Aktion durch, die sie „Kundgebungstrilogie“ genannt haben. Am Nachmittag begannen sie vor der US-Botschaft in Berlin einen Protesttag gegen die Blockade.

Anschließend überquerten sie den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor und legten die wenigen Blocks zurück, die sie vom Sitz des Europäischen Parlaments an der zentralen Allee Unter den Linden trennten, wo sie ebenfalls die grausame US-Politik gegen Kuba und sein Volk anprangerten.

Schließlich versammelten sie sich bei strömendem Regen vor dem Sitz des Bundeskanzleramts, um von der deutschen Regierung und der internationalen Gemeinschaft mehr Engagement angesichts dieser eklatanten Verletzung des Völkerrechts zu fordern.

Kuba ist ein friedliches Land, das anderen Nationen und Völkern der Welt stets Solidarität entgegengebracht hat. Dies erkennt die deutsche und europäische Solidaritätsbewegung mit Kuba an, die an diesem Wochenende erneut gezeigt hat: Kuba ist nicht allein!

Embacuba Alemania

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