Berlin, 8. Juni 2026. – Deutschland bebte an diesem Wochenende erneut vor Solidaritätsbekundungen mit Kuba und seinem Volk. Zahlreiche Organisationen bekräftigten ihre Bereitschaft, das Land in den unterschiedlichsten Bereichen zu unterstützen.
Am Freitag, dem 5. Juni, traf sich die regionale Gruppe Cuba Sí-Chemnitz mit Alberto Leyva Cascaret, dem Cheftrainer der Boxer in der Provinz Guantánamo, der sich derzeit auf einem Austauschaufenthalt bei verschiedenen Boxvereinen für junge Boxer befindet, darunter der Boxclub Avanti aus Chemnitz, der Box Club Paris aus Leipzig sowie weitere Vereine in Dresden, Rostock und Magdeburg. Während dieser Tage lernen die jungen Boxer nicht nur mehr über die Techniken der kubanischen Boxschule, sondern besprechen auch, wie sie zur Entwicklung des Sports auf der Insel beitragen können, einem Bereich, der stark von der US-Blockadepolitik betroffen ist.
Ebenfalls im Bereich des Sports eröffnete die kubanische Botschafterin Juana Martínez González am Samstag, dem 6. Juni, zum vierten Mal in Folge im Vereinshaus des TSG Oberschöneweide in Berlin den Che-Guevara-SchnellschachCup, der vom Club der Freunde Che Guevaras unter dem Vorsitz von Martin Handke und in enger Zusammenarbeit mit der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen organisiert wurde.
In seiner Einführungsrede betonte Martin Handke, dass diese Veranstaltung nicht nur zu Ehren des Geburtstags von Che Guevara stattfindet, sondern auch Ausdruck der Solidarität mit dem kubanischen Volk ist, insbesondere in dieser Phase der Verschärfung der feindseligen Politik der Vereinigten Staaten.
Am Samstagnachmittag tauschte sich dann die kubanische Botschafterin mit Vertretern der Mitgliederversammlung des Netzwerks Cuba über die aktuelle Lage auf der Insel aus. Mit bewegenden Worten dankte sie für den enormen und unermüdlichen Einsatz der Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland, der sich nicht nur in ständigen Informationsaktionen über die kubanische Realität und Wahrheit im Gegensatz zur US-orientierten Berichterstattung der Massenmedien äußert, sondern auch in der konkreten Solidarität durch materielle Hilfe, und führte als aktuelle Beispiele die Spenden von Solaranlagen zur Stromerzeugung sowie den großen Beitrag zur Anschaffung der Medikamente für die sechsmonatige Behandlung aller Krebspatienten des Landes an.
Die Freunde Kubas betonten, wie wichtig es sei, nicht nachzulassen bei der Anprangerung der US-Politik gegen das karibische Land, die sie als einen Akt des Völkermords einstufen, sowie die Notwendigkeit, die Kräfte zu bündeln und die Maßnahmen zu verstärken, um die öffentliche Meinung zu mobilisieren, damit Regierungen und Entscheidungsträger über Worte hinaus handeln und die Interessen ihrer Bürger auch vor den extraterritorialen Auswirkungen verteidigen, mit denen die US-Regierung gegen jeden vorgeht, der versucht, mit Kuba Handel zu treiben oder zu verhandeln, sowie eine auf Regeln basierende internationale Ordnung verteidigen, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.
Die kubanische Diplomatin betonte, dass Kuba ein Land des Friedens sei und fest davon überzeugt sei, dass der Dialog auf der Grundlage von Respekt und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder der Weg zur Lösung von Differenzen und Konflikten zwischen den Nationen sei. Dennoch sei das kubanische Volk bereit, im Falle einer militärischen Aggression seine Unabhängigkeit und Souveränität bis zum bitteren Ende zu verteidigen.
Bereits am nächsten Tag, Sonntag, dem 7. Juni, führten Aktivisten der Solidaritätsbewegung mit Kuba im Rahmen des Umweltfestivals am Barndenburger Tor in Berlin Informationsaktionen durch, um auf die Folgen der aktuellen Politik der wirtschaftlichen Strangulierung und des Hungerkriegs der US-Regierung gegen das kubanische Volk aufmerksam zu machen. Den ganzen Nachmittag über verteilten sie Informationsmaterial an Passanten und machten sie auf die verschiedenen Projekte aufmerksam, die von den Solidaritätsorganisationen durchgeführt werden, um die Insel dabei zu unterstützen, diese komplexe Situation zu überwinden, eine humanitäre Krise zu vermeiden und einmal mehr zu zeigen: Kuba ist nicht allein!
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