Wien, 30. Juni 2026– Die kubanische Botschaft in Österreich drückt ihre tiefe Trauer über den Tod des großen Freundes Maximilian Reiss aus, eines herausragenden österreichischen Sammlers, der sein Leben der Förderung der kubanischen Kunst in Europa gewidmet hat. Reiss war Gründer und Direktor des Kubanischen Museums für Bildende Künste, des ersten Museums für kubanische Kunst in Europa, das 2010 im ehemaligen Sitz der kubanischen Botschaft in Wien eröffnet wurde; einem Ort, der zum ersten Museum wurde, das sich ausschließlich der kubanischen Kunst außerhalb der Insel widmete.
Dank seiner Weitsicht trug Reiss eine Sammlung von mehr als zweitausend Werken bedeutender kubanischer Künstler zusammen, darunter René Portocarrero, Amelia Peláez, Wifredo Lam und Víctor Manuel sowie Werke junger Avantgarde-Künstler. Sein Wirken war entscheidend für den Aufbau einer einzigartigen kulturellen Brücke zwischen Kuba und Österreich, wodurch es gelang, den ehemaligen diplomatischen Sitz in eine Referenzstätte der kubanischen Kultur im Herzen Europas zu verwandeln. Sein Engagement und seine Zuneigung zu Kuba spiegeln sich in jedem Winkel dieses Museums wider.
Die kubanische Botschaft in Österreich spricht den Kindern, der Familie, den Freunden und Mitarbeitern von Maximilian Reiss sowie all jenen, die das Privileg hatten, ihn kennenzulernen und seine Leidenschaft für die Kunst und für Kuba zu teilen, ihr tiefstes Beileid aus. Ebenso möchte sie ihre tiefe Dankbarkeit für die Freundschaft zum Ausdruck bringen, die dieser große Freund Kubas allen Kubanern entgegenbrachte, die das Privileg hatten, Zeit mit ihm zu verbringen.
Sein Vermächtnis wird in jedem ausgestellten Werk und in der tiefen Freundschaft fortleben, die er zwischen unseren Völkern aufgebaut hat. Seine Fröhlichkeit und seine Freundschaft werden uns fehlen, doch er wird für immer in Erinnerung bleiben.
