Berlin, 22. Mai 2026. - Heute Vormittag veröffentlichte das Netzwerk-Cuba eine Pressemitteilung, in der es „eine klare Verurteilung des US-Terrors gegen Kuba, ein Ende der militärischen Bedrohung, ein Ende der totalen Ölblockade, eine Umgehung der völkerrechtsverletzenden Blockade sowie eine spürbare Aufstockung der Soforthilfe lebenswichtiger Güter für die Menschen in Kuba.“ forderte.
Wie das Netzwerk in seiner Pressemitteilung ankündigte, demonstrierten ab 17 Uhr an diesem Freitag Mitglieder der Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland und in Deutschland lebende Kubaner vor der US-Botschaft in der Nähe des berühmten Brandenburger Tors, um diese Forderungen an die US-Regierung zu stellen und ihre unerschütterliche Unterstützung für Kuba und sein heldenhaftes Volk zu bekräftigen.
Pressemitteilung des Vorstands
Berlin, 22. Mai 2026
US-GENOZID GEGEN KUBA ENDLICH STOPPEN
Seit Januar blockieren die USA sämtliche Treibstofflieferungen an Kuba, so dass dort das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben darniederliegt und minimale Versorgung möglich ist. Seit Februar haben 25 mal US-Spionagedrohnen Kubas Luftraum verletzt und vermutlich militärische Ziele ausgespäht.
US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich, dass die USA Kuba sehr bald unter ihre Kontrolle bringen werden, denn die Bevölkerung würde dem US-Militär zurufen: „Vielen Dank, wir kapitulieren.“
Diese naiven und terroristischen Halluzinationen von Trump widersprechen auch hier der Realität: über 80 % der kubanischen Bevölkerung über 17 Jahren haben gerade gegen die verschärfte Blockade, gegen die Energieblockade und gegen die drohende militärische Aggression gegen Kuba eine Petition unterzeichnet. Und zum 1. Mai protestierten landesweit mehr als 5 Millionen KubanerInnen, um Kuba gegen die USA zu verteidigen.
Cubas Präsident Miguel Diaz-Canel sagte dazu: „Wie lange wird die Welt diesen Missbrauch noch dulden? Wie lange wird die Welt tatenlos zusehen, wie unschuldige Kinder und unschuldige Menschen getötet werden, wie in Gaza, im Libanon oder im Iran? Wie lange wird die Welt diese Politik des maximalen Drucks der USA gegen das heldenhafte kubanische Volk noch hinnehmen? Denn die Welt muss sich bewusst sein, dass das, was Kuba, Palästina und dem Iran angetan wird, später jedem widerfahren kann.“
Und sogar Bundeskanzler Merz meinte kürzlich: "Von Kuba geht keinerlei erkennbare Gefährdung für Drittstaaten außerhalb Kubas aus … Und deswegen sehe ich nicht, auf welcher Grundlage hier eine Intervention stattfinden sollte."
Aber gestern schickte Trump den Flugzeugträger USS Nimitz samt Begleitkriegsschiffen in die Karibik. Laut der Militärführung „verkörpern sie unübertroffene Einsatzbereitschaft und Präsenz, Reichweite und Kampfkraft sowie strategischen Vorteil!“
Der Netzwerk-Vorstand fordert von Kanzler Merz und Regierung eine klare Verurteilung des US-Terrors gegen Kuba, ein Ende der militärischen Bedrohung, ein Ende der totalen Ölblockade, eine Umgehung der völkerrechtsverletzenden Blockade sowie eine spürbare Aufstockung der Soforthilfe lebenswichtiger Güter für die Menschen in Kuba. Denn ein US-Präsident, der nach eigener Aussage „kein Völkerrecht braucht“, ist eine tödliche Gefahr! Vor der US-Botschaft in Berlin und zahlreichen anderen Städten in Deutschland und weltweit werden daher am Freitagnachmittag eine Protestkundgebung stattfinden.
Schon der britische Staatsphilosoph Edmund Burke (1729) erkannte: "Die einzige Voraussetzung für den Triumph des Bösen ist, daß gute Menschen nichts tun."
Embacuba Alemania-Netzewerk-Cuba Informationsbüro e.V.


