Energische und bunte Mammutlesung für Kuba gegen US-Terror

Berlin, 14. Juni 2026

Pressemitteilung

Energische und bunte Mammutlesung für Kuba gegen US-Terror

Mit einem Lesemarathon protestierten am letzten Samstag 65 Persönlichkeiten vor dem Haupteingang der US-Botschaft in Berlin gegen die seit 1961 andauernde Blockadepolitik der USA gegen Kuba. Unter den Mitwirkenden waren Künstler, Schriftsteller, Mitglieder von Solidaritätsgruppen, Wissenschaftler, Juristen, Politiker, Gewerkschafter, Kubareisende und Kubaner. Prominente wie Gabriele Krone-Schmalz, Arnulf Rating und Martin Sonneborn, die aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, schickten solidarische Grüße und wünschten der Veranstaltung viel Erfolg.

In vielen Beiträgen wurden die fast jährlich gesteigerten Repressionen USA gegen das friedfertige Nachbarland benannt und verurteilt. Es wurden führende US-Politiker zitiert, die die Zerstörung des sozialistischen Gesellschaftssystem herbeireden, die Attentatsversuche gegen Fidel Castro und Che Guevara erwähnt, die Subversionsversuche des CIA sowie die Militärinvasion in der Schweinebucht 1961 beschrieben. Fidel Castro wurde ebenso zitiert wie Che Guevara, Eduadro Galeano und andere Zeitzeugen wurden in Erinnerung gebracht.

In mehreren Reden kamen auch die Verbrechen vor allem der zweiten Trump-Regierung zu Wort, die sämtliche Treibstofflieferungen an Kuba sowie Waren- und Geldtranfer mit Kuba verbietet und Länder, die sich dieser Politik nicht unterwerfen wollen, mit Erpressung und Strafen bedroht. So soll Kubas Revolution endgültig erdrosselt werden.

Auch sehr persönliche Berichte über die schrecklichen Folgen dieses Wirtschaftskrieges der USA für die Familien, die Ärzte, für alle Bürgerinnen und Bürger in Kuba ebenso wie Schilderungen über Begegnungen mit kubanischen Menschen berührten die zeitweise fast einhundert Teilnehmenden sehr. Texte, Gedichte und Musik aus Kuba und für Kuba, brachten spürbar zum Ausdruck, welche hochentwickelte Zivilisation und humane Gesellschaft in dem karibischen Inselstaat entwickelt wurde, die nun durch das barbarische und gewalttätige Trump-Regime zerstört werden soll.

Vier junge Aktivistinnen einer italienischen Solidaritätsorganisation, die zur Zeit mit einem Kleinbus durch europäische Großstädte touren, und mit dem Motto „Europa wach auf: Lass Kuba atmen“ die Dringlichkeit betonen, Kuba vor der US-Barbarei zu schützen, erfreuten die Anwesenden mit ihrem Besuch und warben dafür, sich stark zu machen gegen die menschenverachtenden Maßnahmen der US-Administration.

Die Organisatorin dieses außergewöhnlichen Lesemarathons und langjährige Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Berlin – Kuba, Jutta Kausch, leitete durch die fast sieben Stunden dauernde Veranstaltung. Sie wünschte sich, dass der Protest gegen die US-Blockadepolitik künftig noch stärker werde, und dass die Bundesregierung und EU die maßlosen 

Regelverletzungen durch die Trump-Regierung deutlich verurteilen, und nicht nur das, sondern dagegen politisch, juristisch und praktisch vorgehen. Kausch fasste zusammen: „In diesem Jahr, in dem die USA die UN-Charta endgültig ad acta gelegt haben und sich an gar keine internationalen Gesetze und Standards mehr halten, ist es wichtiger denn je, seine Stimme zu erheben.“

Netzwerk Cuba e.V.

https://www.netzwerk-cuba.org/2026/06/pressemitteilung-energische-und-bunte-mammutlesung-fuer-kuba-gegen-us-terror/

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