ERKLÄRUNG DES VEREINS „AMO ESTA ISLA“ VON IN DEUTSCHLAND LEBENDEN KUBANERN UND KUBANERINNEN

ERKLÄRUNG DES VEREINS „AMO ESTA ISLA“ VON IN DEUTSCHLAND LEBENDEN KUBANERN UND KUBANERINNEN

Angesichts der Eskalation militärischer, medialer Aggressionen und Zwangsmaßnahmen der US-Regierung gegen Kuba.

Wir, die Mitglieder des Vereins „Amo esta Isla“, in der Bundesrepublik Deutschland lebende Kubaner und Kubanerinnen, die das Land, in dem wir geboren wurden, in unseren Herzen tragen, geben folgende Erklärung ab:

Erstens: Wir bekunden unsere entschiedene und bedingungslose Unterstützung für Kuba, unser Volk und unsere Regierung angesichts der feindseligen Eskalation der US-Regierung, die eine gefährliche Absicht offenbart, eine direkte militärische Aggression gegen unsere Nation vorzubereiten.

Zweitens: Wir prangern vor der internationalen Gemeinschaft und ganz besonders vor der deutschen Gesellschaft und den europäischen Institutionen die ernste Bedrohungslage an, unter der unser Land leidet und die sich in Folgendes konkretisiert:

- Kürzlich registrierte Überflüge von US-Militärdrohnen über kubanischem Hoheitsgebiet, die eine eklatante Verletzung unserer Souveränität darstellen.

- Die falschen Anschuldigungen der US-Regierung, Kuba stelle eine militärische Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar – ein völlig absurder Vorwand, der darauf abzielt, einen nicht existierenden Feind zu konstruieren.

- Explizite verbale Drohungen seitens des Präsidenten und hochrangiger Beamter der US-Regierung, Kuba anzugreifen.

Drittens: Wir verurteilen auf das Schärfste die schändliche Anklage des US-Justizministeriums gegen Armeegeneral Raúl Castro Ruz, den Führer der kubanischen Revolution. Wir lehnen diese Maßnahme ab, da der US-Regierung die Legitimität und Zuständigkeit dafür fehlt; es handelt sich um einen verabscheuungswürdigen Akt politischer Provokation. Wir erinnern daran, dass der Abschuss im Februar 1996 der beiden Flugzeuge der in Miami ansässigen Terrororganisation Brothers to the Rescue (Hermanos al Rescate), die wiederholt unseren Luftraum zu feindlichen Zwecken verletzt hatte, einen Akt der Selbstverteidigung darstellte, der durch die Charta der Vereinten Nationen gedeckt ist.

- Die extreme Verschärfung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, einschließlich ihrer einseitigen Zwangsmaßnahmen mit extraterritorialer Wirkung, die jeden Bereich des täglichen Lebens auf der Insel und die im Ausland lebenden Kubaner betreffen.

- Der systematische Druck der Vereinigten Staaten auf andere Regierungen – einschließlich der deutschen –, sich dieser Politik der Umzingelung anzuschließen, mit dem einzigen Ziel, ein politisches und soziales System aufzuzwingen, das nicht von unserem Volk gewählt wurde.

Dieses ganze Geflecht aus feindseligen Handlungen, wiederholten Lügen und provokativen Aktionen stellt einen offensichtlichen Vorwand dar, der ganz im Stil derjenigen erfunden wurde, die historisch bereits zur Rechtfertigung imperialistischer Angriffskriege verwendet wurden.

Kuba ist keine Bedrohung: Es ist eine kleine, blockierte und widerstandsfähige Nation, die ihre Ressourcen darauf verwendet hat, Leben zu retten, nicht sie zu zerstören. Unser Volk hat trotz der seit 65 Jahren auferlegten unmenschlichen Blockade eine Gesellschaft mit universellen Rechten auf Gesundheit, Bildung und Kultur aufgebaut.

Keine Nation hat das Recht, einem anderen Volk ihren Willen mit Gewalt aufzuzwingen. Ein Angriff auf Kuba wäre nach dem Völkerrecht und der Charta der Vereinten Nationen ein rechtswidriger Akt und könnte einen regionalen Konflikt auslösen, dessen Folgen niemand kontrollieren könnte. Ein Krieg gegen Kuba wäre kein kleiner Konflikt: Er wäre eine humanitäre Tragödie. Krieg ist immer die schlimmste Niederlage der Menschlichkeit.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft, die UNO, die Europäische Union und die deutsche Regierung dringend dazu auf, diese gefährliche Eskalation rechtzeitig zu stoppen.

Wir bekräftigen von Deutschland aus, dass das kubanische Volk, unser Volk, auf der Insel und außerhalb, nicht allein ist. Die Würde gibt nicht auf. Die kubanische Revolution, mit all ihren Herausforderungen und Widersprüchen, ist das Werk eines Volkes, das sich für Freiheit und Souveränität entschieden hat. Diese Freiheit heute zu verteidigen bedeutet auch, den Weltfrieden und das Grundprinzip zu verteidigen, dass kein Imperium das Recht hat, über das Schicksal eines anderen Volkes zu entscheiden.

Für Kuba, für den Frieden!

21. Mai 2026

Embacuba Alemania - Asociación de Cubanos Residentes en Alemania Amo Esta Isla

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Comunidad cubana
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