Berlin, 27. April 2026. - Am vergangenen Samstag eröffnete der Journalist , Fotograf und Kubafreund Wolfgang Frotscher in Zusammenarbeit mit Sven Hornauf, Abgeordneter der BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag, die Fotoausstellung „Von Kolumbus bis zur Schweinebucht“ zum Gedenken an den 65. Jahrestag des kubanischen Sieges in der Schweinebucht.
Die Veranstaltung, an der auch der stellvertretende Botschafter der kubanischen Botschaft, Miguel Torres Tesoro, teilnahm, bot zudem Gelegenheit, den Anwesenden neue Solidaritätsprojekte mit der Insel mit Schwerpunkt in der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequelle vorzustellen. Mit der Lieferung von drei Photovoltaik-Modulen wird die Solidaritätsbewegung in Frankfurt (Oder) zur Energieunabhängigkeit eines Gesundheitszentrums und einer Bildungseinrichtung in der Provinz Villa Clara beitragen.
Der Abgeordnete Sven Hornauf berichtete den rund 80 Anwesenden, wie sowohl die traditionellen Freunde Kubas als auch die übrigen Bürger sich dazu mobilisiert haben, Spenden für diesen Zweck zu leisten. Jeder Spender hat im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag geleistet, doch die Beteiligung war zahlreich.
Wolfgang Frotscher präsentierte ein audiovisuelles Material über Kuba, seine Geschichte und die Auswirkungen der Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten auf das tägliche Leben des kubanischen Volkes, die seit Januar 2026 durch eine erbarmungslose Energieblockade noch verschärft wurde.
Der kubanische Diplomat Miguel Torres Tesoro gab seinerseits einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage auf der Insel und bedankte sich für die Solidarität, die Kuba nicht nur aus Deutschland, sondern aus allen Teilen der Welt entgegengebracht wird und die dem kubanischen Volk in seinem täglichen Widerstand gegen den Wirtschaftskrieg, den uns der nördliche Nachbar auferlegt, zusätzliche Kraft verleiht. Er betonte, dass Kuba in diesem Widerstandskampf und trotz der Bedrohung, einschließlich einer militärischen Aggression, die über unserem Land schwebt, weiterhin ein Land des Friedens sei, das mit allen Mitteln versuche, eine Konfrontation zu vermeiden, und das lediglich die Achtung seiner Unabhängigkeit und Souveränität fordere, auf die das kubanische Volk unter keinen Umständen verzichten werde.
Die Eröffnung dieser Ausstellung, die den ganzen Mai über im BSW städtischen Büro besichtigt werden kann, wurde von einem Chor der Solidaritätsorganisation begleitet, der kubanische Lieder und Texte, die zum Frieden aufrufen, vortrug.
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