G77+China lehnt bei der UNIDO die Verhängung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Entwicklungsländer ab

Wien, 23. Juni 2026. Bei der Eröffnung der 42. Tagung des Programm- und Budgetausschusses der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) in Wie hat die G-77+China China ihre Ablehnung der Anwendung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Entwicklungsländer zum Ausdruck gebracht, da diese Praktiken ihrer Ansicht nach gegen das Völkerrecht verstoßen, den industriellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Länder des globalen Südens behindern und die multilaterale Zusammenarbeit beeinträchtigen.

In der Erklärung der Gruppe, die von Seiner Exzellenz Shambhu Santha Kumaran, dem Ständigen Vertreter Indiens bei der UNIDO, vorgelegt wurde, wurde betont, dass handels- und investitionsbeschränkende Maßnahmen die multilaterale Handelsordnung untergraben. Die Gruppe wies darauf hin, dass diese Maßnahmen die Bemühungen der Mitgliedstaaten zur Diversifizierung und Modernisierung ihrer Industriezweige erschweren.

Die bekräftigte ihre feste Überzeugung, dass ein wirksamer Multilateralismus, der die Unterstützung des Entwicklungssystems der Vereinten Nationen und die uneingeschränkte Achtung der Charta der Vereinten Nationen umfasst, die grundlegende Säule für die Stärkung der internationalen Solidarität, die Wahrung der legitimen Interessen aller Mitgliedstaaten und die Stärkung der Fähigkeiten der Länder zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung darstellt In diesem Zusammenhang bekräftigte die Gruppe erneut die Notwendigkeit, die Verabschiedung und Durchsetzung jeglicher einseitiger Zwangsmaßnahmen und protektionistischer Maßnahmen zu vermeiden, die nicht im Einklang mit dem Völkerrecht stehen.

Die Gruppe, der 134 Mitgliedstaaten angehören und die die größte Koalition von Entwicklungsländern im System der Vereinten Nationen bildet, schloss ihre Stellungnahme mit der Bekräftigung, dass die internationale Zusammenarbeit auf der Grundlage gegenseitigen Respekts, der Nichteinmischung und des Rechts auf Entwicklung der einzige Weg sei, um eine gerechtere, inklusivere und nachhaltigere globale Industrieordnung aufzubauen.

 

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