Gedenken an die im Konzentrationslager Mauthausen ermordeten Kubaner

Wien, 6. Mai. Am heutigen Sonntag gedachten die Mitarbeiter der kubanischen Botschaft in Österreich und österreichische Solidaritätsfreunde in einer feierlichen Zeremonie der im Konzentrationslager Mauthausen während des Zweiten Weltkriegs ermordeten Kubaner.

Der Gedenkfeier fand vor der Gedenktafel für die kubanischen Internationalen Brigadisten statt, und es wurde ein Kranz zu ihrem Gedenken niedergelegt. 

Der kubanische Botschafter, Pablo Berti Oliva, erinnerte in seiner Rede an die Opfer des Faschismus, insbesondere an die fünf Kubaner, die in Mauthausen  ums Leben kamen, und rief zur ständigen Wachsamkeit gegenüber den zunehmenden Praktiken auf, die Hass und Diskriminierung fördern.

„Wir müssen Neonazismus, Neofaschismus und andere gewalttätige nationalistische Ideologien, die auf rassischen oder nationalen Vorurteilen beruhen, bekämpfen und durch unser Handeln verhindern, dass sie auf der internationalen politischen Bühne Fuß fassen“, erklärte auch der Ständige Vertreter Kubas bei den internationalen Organisationen mit Sitz in Wien.

Hermann Pernerstorfer, Vorsitzender der Österreichisch-Kubanischen Freundschaftsgesellschaft (ÖKG), hob seinerseits die solidarischen Werte der kubanischen Internationalisten hervor, die am Spanischen Bürgerkrieg teilgenommen haben und die die Werte repräsentieren, die Kuba und sein Volk
heute auszeichnen.

An der Veranstaltung nahmen auch Mitglieder der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und der Kommunistischen Jugend Österreichs teil, die ihre Unterstützung für die Förderung der Solidarität mit Kuba, seiner Geschichte und dem Kampf gegen die Blockade zum Ausdruck brachten.

Jedes Jahr gedenken eine Vertretung Kubas und solidarische ÖsterreicherInnen den kubanischen Brigadisten und nehmen an der zentralen Parade im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen teil, das am 2. Mai 1945 befreit wurde.

(EmbaCubaAustria)

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