Nach mehr als sechs Jahrzehnten gnadenloser Blockade und Aggressionen aller Art, die ebenso kriminell wie wirkungslos in ihrem Bestreben waren, die kubanische Revolution zu zerstören, unterzeichnete Präsident Donald Trump am 29. Januar eine Anordnung, die das „Problem Kuba” endgültig beseitigen soll.
Alle möglichen Lügen werden recycelt, um unser Land in den Augen der Öffentlichkeit zu einer „ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten” zu machen.
Diese Haltung einer Regierung, die regelmäßig auf Erpressung, Bomben, Entführungen und sogar kaltblütige Morde an ihren eigenen Bürgern zurückgreift, überrascht uns nicht. Besonders perfide ist jedoch der Versuch, ein ganzes Volk zu ersticken, um ihm den imperialen Willen aufzuzwingen.
Wir Kubaner haben seit 1959 gelernt, zu unterscheiden zwischen den feindseligen Politiken der aufeinanderfolgenden Regierungen der Vereinigten Staaten einerseits und den authentischen Gefühlen der Bevölkerung dieses Landes andererseits.
Seit ihrer Gründung – genauer gesagt seit dem 4. Juli 1959 – hat Casa de las Américas Vertreter der US-amerikanischen Kultur in ihre Förderarbeit einbezogen. Es war gerade eine US-amerikanische Promoterin, die von unserer Institution aus das Encuentro de la Canción Protesta (Treffen des Protestsongs) von 1967 ins Leben gerufen hat. Volkskünstler, populäre Kulturschaffender, Führer indigener, afroamerikanischer und lateinamerikanischer Gemeinschaften, namhafte Schriftsteller und Künstler haben hier einen Ort für brüderlichen Dialog gefunden. Studenten von Universitäten aus den Vereinigten Staaten werden von kubanischen Familien herzlich aufgenommen und lernen in unseren Klassenzimmern die lateinamerikanische und karibische Kultur kennen.
Bereits in den Anfängen des Fair Play for Cuba Committee und seines Slogans „Hands off Cuba!” konnten wir auf die Unterstützung eines Großteils der US-amerikanischen Bevölkerung zählen.
Heute appellieren wir erneut an die Unterstützung dieses Volkes, um das derzeitige Völkermordprojekt zu stoppen.
Hände weg von Kuba!
Havanna, 30. Januar 2026
