Berlin, 21. Oktober 2024 - Vertreter der mehr als 30 Gruppen, die das Netzwerk der Solidarität mit Kuba in Deutschland bilden, trafen sich in Essen zu ihrer Jahreshauptversammlung, um über die geleistete Arbeit in diesem Jahr und die Pläne für das kommende Jahr 2025 zu diskutieren. Die Botscahft der Republik Kuba wurde bei dem Treffen von Miguel Torres Tesoro, stellvertretender Botschafter, und Monica Rodríguez Sánchez, Leiterin der Außenstelle in Bonn, vertreten.
Die Vertreter der Botschaft informierten die Teilnehmer über die aktuelle Lage in Kuba, insbesondere über den Energie-Notstand, der seit Freitag, 18. Oktober, im Land herrscht. Die Anwesenden bekundeten ihre Solidarität und Unterstützung für das kubanische Volk in dieser schwierigen Zeit. Sie erkannten auch an, dass die Hauptursachen für die täglichen Schwierigkeiten auf der Insel in der ungerechten Blockadepolitik der Regierung der Vereinigten Staaten liegen.
Die Mitglieder des Netzwerks besprachen die umfangreichen Erfahrungen der deutschen Solidarität bei der Unterstützung des Archipels bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Vertreter der Organisation werden diese Erfahrungen auf dem Kontinentaltreffen der Solidarität mit Kuba, das im kommenden November in Paris stattfindet, weitergeben und weitere Initiativen, die in diesem Sinne entstehen, unterstützen. Für das kommende Jahr werden Projekte und Allianzen mit anderen Solidaritätsbewegungen mit Kuba Priorität haben. Der Schwerpunkt wird auf jenen liegen, die Energieerzeugung durch erneuerbare Quellen abzielen, damit die Schwierigkeiten in diesem Sektor minimiert werden können.
Zum Abschluss des Treffens bestätigten die Teilnehmer den derzeitigen Vorstand der Organisation für ein weiteres Jahr und verabschiedeten eine neue Resolution der Solidarität mit Kuba, in der die von der US-Regierung verhängte Blockade und die ungerechte Aufnahme der Insel in die Liste der staatlichen Terrorismusförderer verurteilt wird.
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