Kuba hinterlegt die Urkunde zur Verlängerung des ARCAL-Abkommens

Wien, 19. März. Am Sitz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat die Republik Kuba die Urkunde zur Verlängerung des Kooperationsabkommens zur Förderung der Kernwissenschaft und -technologie in Lateinamerika und der Karibik (ARCAL) hinterlegt. Die feierliche Zeremonie wurde vom kubanischen Botschafter Pablo Berti Oliva und dem Direktor der Divisison für Lateinamerika, Hauptabteilung für technische Zusammenarbeit der IAEA, Luis Longoria Gandara, geleitet.

Mit diesem Schritt bekräftigt Kuba sein Engagement für die regionale Zusammenarbeit und die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernenergie zu Entwicklungszwecken. Die Verlängerung der kubanischen Teilnahme an ARCAL ermöglicht die weitere Entwicklung gemeinsamer Projekte in strategischen Bereichen wie der menschlichen Gesundheit, der Ernährungssicherheit, der Hydrologie und dem Umweltschutz, Bereiche, in denen nukleare Techniken grundlegende Instrumente für das Wohlergehen unserer Völker darstellen.

Das 1998 unterzeichnete ARCAL-Abkommen bildet den wichtigsten Rahmen für die regionale Zusammenarbeit im Nuklearbereich in Lateinamerika und der Karibik. Von Anfang an ist Kuba an diesem Mechanismus beteiligt, nimmt aktiv an Forschungsprojekten und nuklearen Anwendungen teil und trägt durch Süd-Süd-Zusammenarbeit mit Unterstützung der IAEA zur Stärkung der wissenschaftlich-technischen Kapazitäten der Region bei.

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