Wien, 28. November - Der stellvertretende Premierminister der Republik Kuba, Dr. Eduardo Martinez Diaz, nahm am hochrangigen Panel der Ministerkonferenz über Nuklearwissenschaft, -technologie und -anwendungen und des Programms für technische Zusammenarbeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) mit dem Titel „Vom Labor zum Feld: die einzigartigen Merkmale der IAEO“ teil.
Während des Panels 6.1 der IAEO-Ministerkonferenz über Nuklearwissenschaft, -technologie und -anwendungen sowie das Programm für technische Zusammenarbeit präsentierten Minister und Behörden aus Kroatien, Kuba, Namibia, Nepal und Syrien Erfahrungen und Erfolgsgeschichten in der Verwaltung wissenschaftlicher Laboratorien und ihre Beiträge zur Entwicklung durch Bestrahlungstechnologien.
Herr Martínez Díaz hob Kubas die wichtigsten Fortschritte beim Einsatz von Bestrahlungstechniken in Kombination mit Biomolekülen für die Behandlung von Krebs sowie für die Kontrolle von Medikamenten und Impfstoffen hervor.
Der hochrangige kubanische Staatsfunktionär zählte die Beiträge auf, die Kuba in diesem Bereich durch die Umsetzung eines kombinierten Zyklus zwischen dem biotechnologischen Bereich und der Kerntechnologie geleistet hat. In diesem Zusammenhang wies er unter anderem auf die Entwicklung monoklonaler Antikörper für die Krebsbehandlung, Studien zur kombinierten Bestrahlung mit Heberprot-P bei Fußkrebs, die neuroprotektive Wirkung von Erythropoietin und Impfstoffversuche gegen Covid-19 u.a. hin.
Die IAEO-Ministerkonferenz über Nuklearwissenschaft, -technologie und -anwendungen sowie das Programm für technische Zusammenarbeit, die vom 26. bis 28. November stattfand, ermöglichte es den Behörden der Mitgliedstaaten der Organisation, Fortschritte bei der Nutzung von Nukleartechnologien und -anwendungen zu erörtern und Mechanismen der technischen Zusammenarbeit zur Stärkung der Entwicklung vorzuschlagen.
(EmbaCubaAustria)
