Kuba nimmt an der UNIDO-Regionalkonferenz in Uruguay teil und unterzeichnet einen neuen Programmrahmen

Montevideo, 16. Juli 2026. –Eine kubanische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Industrieministers Ernesto Cedeños nimmt an der Regionalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) für Lateinamerika und die Karibik teil, die am 15. und 16. Juli in Montevideo, Uruguay, stattfindet.

Bei der gestrigen Eröffnung der Konferenz hielt der Generaldirektor der internationalen Organisation, Gerd Müller, eine Rede, in der er das Potenzial der Region hervorhob und den Kooperationsplan 2026–2030 vorstellte, der rund 120 Projekte in Bereichen wie Industriepolitik, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft umfasst.

Im Rahmen dieser Regionalkonferenz unterzeichnete Kuba sein Länderprogramm in einer Zeremonie, an der der Generaldirektor der UNIDO, Gerd Müller, und der kubanische Vizeminister für Industrie, Ernesto Cedeños, teilnahmen. Diese Vereinbarung legt die vorrangigen Kooperationsschwerpunkte zwischen der Organisation und der Insel für die kommenden Jahre fest und bekräftigt die historische Zusammenarbeit beider Seiten in Bereichen wie Energieeffizienz, nachhaltige industrielle Entwicklung und Biotechnologie.

Die UNIDO mit Sitz in Wien ist die Sonderorganisation des UN-Systems, die für die Förderung einer nachhaltigen und inklusiven industriellen Entwicklung in den Entwicklungsländern zuständig ist. Kuba ist Gründungsmitglied der Organisation und unterhält seit mehr als fünf Jahrzehnten fruchtbare Kooperationsbeziehungen. Die UNIDO hat die Wirtschaftsblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba und deren extraterritorialen Charakter verurteilt.

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