Kuba stellt vor der Suchtstoffkommission die nationalen Ergebnisse im Kampf gegen Drogen vor

Wien, 12. März. Im Rahmen der 69. Tagung der Suchtstoffkommission (CND), die derzeit in Wien stattfindet, stellte Kuba die Ergebnisse der im Jahr 2025 geleisteten Arbeit des Landes zur Bekämpfung des Handels und des Konsums illegaler Substanzen vor.

Oberst Héctor González, stellvertretender Leiter der Drogenbekämpfungsbehörde der Technischen Ermittlungsabteilung des Innenministeriums, berichtete der Kommission, dass es als Ergebnis der im Jahr 2025 durchgeführten Bekämpfungsmaßnahmen Kuba die Vereitelung von 8 Operationen unter Einsatz von Schnellbooten erreicht habe, mit denen Drogen eingeschmuggelt und Menschen gehandelt werden sollten, sowie die Zerschlagung von 31 Operationen über die Luftgrenze mittels Passagieren, Fracht und Postsendungen. Es wurden mehr als 2 Tonnen Drogen beschlagnahmt, die meisten davon im Zusammenhang mit „Nicht für das Land bestimmten Lieferungen“ und überwiegend Marihuana, Kokain, synthetische Cannabinoide und Methamphetamine.

Zudem hob er hervor, dass in Kuba 46 verschiedene synthetische Cannabinoide identifiziert worden seien, woraufhin Forschungsprojekte durchgeführt wurden, die zur Lösung von Herausforderungen bei der Bekämpfung dieser Substanzen beitrugen, wie beispielsweise die Entwicklung eines Sprays mit Cannabinoid-Dämpfen zur Vorbereitung der Spürhunde. Alle Ausbildungszentren wurden mit den synthetischen Substanzen ausgestattet, die im Land für Aufsehen gesorgt haben; die Hundestaffeln wurden getestet und ihre Geruchsfähigkeit zur Erkennung der neuen Cannabinoide validiert.

Der kubanische Delegierte merkte an, dass die zunehmende Verbreitung synthetischer Drogen eine gemeinsame und koordinierte Reaktion erfordere, und betonte, dass internationale Zusammenarbeit, Informationsaustausch und technische Hilfe unverzichtbare Säulen seien, um diesen neuen psychoaktiven Substanzen entgegenzutreten.

Zum Abschluss seiner Rede erklärte der stellvertretende Leiter der kubanischen Drogenbekämpfungsbehörde, dass das Land bewiesen habe, dass es, selbst unter widrigen Umständen, möglich sei, eine umfassende Politik aufrechtzuerhalten, die auf Prävention, Aufklärung und Zusammenarbeit basiere.

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