Kuba und Österreich tauschen sich über ihre Gesundheitssysteme aus

Wien, 15. Juli 2026. –Der kubanische Botschafter in Österreich, Pablo Berti Oliva, traf sich zu einem Höflichkeitsbesuch mit der österreichischen Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Frau Korinna Schumann.

Während des Treffens prangerte der Diplomat die Auswirkungen der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade an, die alle Bereiche der kubanischen Gesellschaft und insbesondere den Gesundheitssektor beeinträchtigt. Der Botschafter erläuterte zudem, wie die im ersten Halbjahr 2026 erlassenen Durchführungsverordnungen des US-Präsidenten das Funktionieren des kubanischen Gesundheitssystems behindern.

Trotz der Herausforderungen, denen sich das kubanische Gesundheitssystem derzeit gegenübersieht, würdigten die Teilnehmer des Treffens die historischen Erfolge Kubas in diesem Bereich. Hervorgehoben wurden die Entwicklung der kubanischen biopharmazeutischen Industrie sowie die Arbeit der Wissenschaftler und des Gesundheitspersonals der Insel, selbst unter widrigsten Bedingungen.

Österreich befindet sich derzeit in einem Reformprozess seines Gesundheitssystems, um es stärker auf die Primärversorgung auszurichten. Daher bot dieses Treffen die Gelegenheit, die kubanischen Erfahrungen hinsichtlich der historischen Grundlagen des kubanischen Gesundheitssystems weiterzugeben, das öffentlich ist, eine universelle Versorgung gewährleistet und sich vorrangig auf die Prävention durch Primärversorgung konzentriert.

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