Wien, 20. Jänner. Der kubanische Film „El Benny” unter der Regie von Jorge Luis Sánchez wird Teil des Programms der iberoamerikanischen Filmnächte in Wien sein, die vom Instituto Cervantes Österreich organisiert werden. Die Vorführung findet am 10. März um 19:00 Uhr im Rahmen des Festivals statt, das vom 9. bis 13. März in der Hauptstadt stattfindet.
Bei der Vorstellung der Veranstaltung betont das Instituto Cervantes, dass „das iberoamerikanische Kino eine eigene Stimme und ein besonderes Gewicht in der internationalen Filmszene hat, nicht nur wegen der stilistischen und expressiven Kraft, die ihm seine Schöpfer verliehen haben, sondern auch wegen der Faszination seiner Geschichten”. Mit dieser Filmwoche soll die Neugier des österreichischen Publikums geweckt und es an die Geschichten und Ästhetik von Ländern herangeführt werden, die weit mehr als nur gemeinsame Sprachen und Geschichten teilen.
„El Benny” (2006) erzählt das Leben des legendären kubanischen Musikers Benny Moré. Die Handlung folgt dem Künstler nach seiner Rückkehr aus Mexiko, wo er Ende der vierziger Jahre seine Karriere gefestigt hatte.
Der 132 Minuten lange Film hat wichtige Auszeichnungen erhalten. Er wurde mit dem Coral-Preis für den besten Debütfilm und dem El Mégano-Preis beim renommierten Internationalen Festival des Neuen Lateinamerikanischen Kinos in Havanna ausgezeichnet.
Der Hauptdarsteller Renny Arozarena wurde bei den Filmfestivals in Madrid Móstoles und Locarno als bester Schauspieler ausgezeichnet. Außerdem war „El Benny” Kubas offizieller Beitrag für die Oscarverleihung 2007 in der Kategorie „Bester internationaler Film”. Der Film erhielt mehrere kubanische Filmpreise für seine Kameraarbeit, seinen Schnitt und seinen Soundtrack.
Die Vorführung von „El Benny“ wird mit englischen Untertiteln versehen sein, um einem breiteren Publikum den Zugang und den Genuss zu erleichtern. Dieser Film bietet einen Einblick in den kulturellen und musikalischen Reichtum Kubas sowie in die bedeutende Persönlichkeit eines seiner universellsten Künstler.
