Solidarität mit Kuba in Deutschland: an vielen Fronten aktiv

Berlin, 1. Juni 2026. – Der Monat Mai endete mit zahlreichen Aktivitäten in verschiedenen deutschen Städten, wo die Solidaritätsbewegung mit Kuba erneut bewies, dass sie an allen Fronten der Unterstützung für die kubanische Sache aktiv ist.

In Berlin organisierte die Cuba Sí unter dem Motto „Demokratie im Sozialismus“ eine Filmdebatte auf der Grundlage eines Dokumentarfilms von Mundo Latino über die Geschichte der Kommunistischen Partei Kubas, bei der das Publikum die Gelegenheit hatte, sich mit dem kubanischen Professor Deny Oliva Merencio und Miguel Torres Tesoro, dem stellvertretenden Botschafter der kubanischen Vertretung in Deutschland, über die Geschichte und die aktuelle Lage der Insel auszutauschen.

Dieselbe Organisation füllte am Wochenende einen neuen Container mit wertvoller medizinischer Ausrüstung für das kubanische Gesundheitssystem. Der Container ist bereits auf dem Weg nach Kuba. Die Organisatoren hoben hervor, dass der Wunsch, dem kubanischen Volk in diesen schwierigen Zeiten zu helfen, neue Interessierte für diese Bewegung gewonnen hat und dass jeden Tag mehr Menschen nach Möglichkeiten suchen, den tapferen Inselbewohnern zu helfen.

Am Freitagabend hielt der Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V. (KaRen), der auf über 30 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kuba zurückblicken kann, eine Bilanzsitzung mit den zahlreichen Spendern ab, die im ersten Halbjahr des Jahres zu seinen Solidaritätsprojekten für die Insel beigetragen haben. Bei einem Treffen, an dem auch die kubanische Botschafterin in Deutschland, Juana Martínez González, teilnahm, berichteten Gerda Daenecke und Margit Hebeda über die vier Projekte, die im bisherigen Jahresverlauf umgesetzt wurden: die Elektrifizierung von Wohnhäusern und der Familienarztpraxis in der Gemeinde Las Lajas in Artemisa; die Ausbildung von Fachkräften für die Installation und Wartung von Photovoltaikmodulen in der Berufschule IPU El Rubí; die Unterstützung bei der Ausstattung der Lateinamerikanischen Medizinischen Hochschule mit Photovoltaikanlagen sowie die Wasserversorgung mittels Solarpumpen für vier Viehzuchtbetriebe in Caimito und Majana. Die kubanische Botschafterin dankte der Organisation für ihre beständige Unterstützung Kubas und für die Solidarität des deutschen Volkes, die heute notwendiger denn je sei.

An der Universität Hamburg richteten Aktivisten der Solidarität mit Kuba einen Informationsstand ein, an dem sie die von der US-Regierung gegen Kuba betriebene Politik der wirtschaftlichen Strangulierung anprangerten, die Passanten über die verheerenden Auswirkungen auf das kubanische Volk informierten und dazu aufriefen, die Solidarität mit der Insel zu fördern.

Auch in Wiesbaden forderten Aktivisten der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba im Rahmen einer Demonstration gegen die Aufrüstung und für den Frieden mit einem riesigen Transparent „Hands off Cuba“ und prangerten damit unmissverständlich die Drohungen einer militärischen Aggression an, die über der Karibikinsel schweben.

Einmal mehr wurde in der gesamten Bundesrepublik Deutschland deutlich, dass Kuba nicht allein ist.

Embacuba Alemania

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