Berlin, 23. September 2026. – Sieben Tage lang, vom 12. bis zum 19. September, hielt die Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland Tag und Nacht eine Protestwache vor der US-Botschaft in Berlin ab.
Hunderte von Menschen – Passanten, Aktivisten der Solidaritätsbewegung, in Deutschland lebende Kubaner, Künstler und Gewerkschafter – nahmen an einem umfangreichen Informations- und Kulturprogramm teil. Das Hauptziel: die Anprangerung der grausamen Blockadepolitik, die die US-Regierung gegen die Karibikinsel betreibt; die Forderung nach der sofortigen und bedingungslosen Aufhebung dessen, was bereits eine kollektive Bestrafung und eine Kriegshandlung darstellt; und dem kubanischen Volk zu zeigen, dass sein Widerstandskampf auch hier in Deutschland von Hunderten von Menschen unterstützt wird.
Der letzte Tag der Aktion war gerade der internationalen Solidarität gewidmet. Zur Eröffnung der Abschlussveranstaltung wurde ein Bericht der Philosophin und Journalistin Marxlenin Pérez Valdés aus Kuba präsentiert. Mit ihren Worte schilderte die Fernsehmoderatorin nicht nur die schwierige Lage, in der sich das kubanische Volk befindet, sondern hob auch den Wert hervor, den die Solidarität in den letzten acht Monaten hatte. Die Solidarität unter Nachbarn, die Solidarität, die die Kubaner seit jeher auszeichnet, und natürlich die Solidarität unzähliger Völker weltweit, die dem Druck der US-Regierung nicht nachgegeben haben und weiterhin auf allen möglichen Wegen Hilfe für Kuba leisten.
Anschließend stellten unter der Moderation von Edgar Göll, dem Vorsitzenden des Netzwerks Cuba in Deutschland, Vertreter verschiedener Organisationen und Solidaritätsgruppen ihre Kooperationsprojekte sowie Initiativen zur Fortsetzung des verstärkten Kampfes für die Aufhebung der Blockade vor.
Das Hauptzelt, in dem die Veranstaltung stattfand, war bereits mit mehr als 100 Personen überfüllt, und gegen 15 Uhr strömten weitere Besucher herbei: Zahlreiche Aktivisten, Freunde Kubas und dort lebende Kubaner kamen, um an dem Abschluss der Aktion teilzunehmen: Sie würden die US-Botschaft symbolisch umzingeln mit einer menschlichen Blockade der Solidarität mit Kuba und seinem Volk sowie gegen die völkermörderische Blockade der US-Regierung.
Über eine halbe Stunde lang umzingelte die Solidaritätskette die Großmacht mit Sprechchören wie „Cuba Sí, yanqui no!“, „Abajo el Bloqueo!“ und „Viva Cuba socialista!“.
Die Stimmen des Naturfreunde-Chors und die Lieder von Silvio Rodríguez und anderen kubanischen Liedermacher, interpretiert von Chris Doerk, boten ein bewegendes Konzert als krönenden Abschluss des Tages.
So ging die Protestwache zu Ende, doch der Kampf für die Aufhebung der Blockade geht weiter. Der solidarische Aktivismus zugunsten Kubas geht weiter. Der Ausdruck der tiefsten und bedingungslosen Solidarität des deutschen Volkes mit dem kubanischen Volk geht weiter, in der Überzeugung, dass wir werden siegen, denn Recht und Gerechtigkeit stehen auf unserer Seite.
Embacuba Alemania








