Erklärung der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJO)
Heute jährt sich der Geburtstag von Fidel Castro zum 100. Mal.
„Die Verurteilung spielt keine Rolle. Die Geschichte wird mich freisprechen.“
Mit diesen Worten verteidigte sich Fidel Castro vor Gericht, nachdem er einen gescheiterten Angriff auf die von den USA unterstützte Batista-Diktatur in Kuba angeführt hatte.
Castro wurde verurteilt und ins Exil geschickt. Doch der Terror, mit dem Batista Kuba als Bordell und Spielkasino für die USA erhalten wollte, konnte den Widerstand nicht brechen.
Castro kehrte zusammen mit 80 jungen Revolutionären zurück. Gemeinsam mit der Bevölkerung gelang es ihnen schließlich, das Batista-Regime zu stürzen.
Kurz vor der Revolution kontrollierten US-amerikanische Unternehmen 90 % der Bergwerke und die Hälfte des kubanischen Staatsgebiets.
70 % der Landwirte mussten auf fremdem Land arbeiten, 85 % der ländlichen Bevölkerung hatten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und fast niemand konnte lesen oder schreiben.
Die von der Regierung Castros ergriffenen Maßnahmen setzten dieser Situation ein Ende: Das Land der Großgrundbesitzer wurde enteignet, Monopole wurden abgeschafft und Hunderttausende Bauern erhielten Land.
Trotz der Angriffe der USA, der Hunderte von Attentatsversuchen auf Castro und einer Blockade, die bis heute andauert, bewahrte Kuba seine Souveränität und erzielte bedeutende soziale Fortschritte.
Kuba hat eine ganze Bevölkerung aus der Armut befreit: Der Analphabetismus wurde unglaublich schnell beseitigt, das Gesundheitssystem wurde auf höchstem Niveau ausgebaut, und die medizinische Versorgung sowie die Forschung gehören zu den besten der Welt.
Kuba zeigt, wozu ein Land fähig ist, wenn kapitalistische Interessen überwunden wurden.
Genau das ist es, was den Vereinigten Staaten bis heute ein Dorn im Auge ist, und die Errungenschaften des kubanischen Volkes sind in Gefahr. Die Blockade, die gegen das Völkerrecht verstößt und in den letzten Monaten wiederholt verschärft wurde, zielt darauf ab, das kubanische Volk zu ersticken.
Kuba soll endgültig wieder zum Hinterhof des US-Imperialismus, zu einem Glücksspielparadies und einem Bordell für die US-Elite gemacht werden.
Fidel Castro zu gedenken bedeutet, die kubanische Revolution zu verteidigen und seinen Kampf gegen Imperialismus und Ausbeutung als Teil unseres eigenen Kampfes zu begreifen.
Jeder Angriff auf Kuba richtet sich auch gegen all jene, die für die Selbstbestimmung der Völker und für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung kämpfen.
Jeder Sieg gegen Ausbeutung und Imperialismus – hier wie überall sonst – ist auch ein Sieg für Kuba. Daher ist unsere Solidarität mit Kuba untrennbar mit unserem eigenen Kampf für den Sozialismus verbunden.
ES LEBE DAS SOZIALISTISCHE KUBA!
ES LEBE DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
