Wien, 18. März. Über hundert Vertreter politischer Organisationen und Solidaritätsgruppen mit Kuba versammelten sich in Wien zu der Veranstaltung „Solidarität mit Kuba jetzt“, die vom Österreichisch-Kubanischen Freundschaftsgesellschaft (ÖKG) einberufen und vom Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) mitgetragen wurde, um angesichts der Verschärfung der US-Blockade die Unterstützung für die Insel zu bekräftigen.
Während der Veranstaltung hob der kubanische Botschafter in Österreich, Pablo Berti Oliva, die Arbeit der Mitglieder der österreichischen Solidaritätsorganisationen hervor und betonte, dass sie durch ihr kontinuierliches Handeln „zu einer Schutzmauer gegen die Blockade werden“, wobei er auf die seit mehr als sechs Jahrzehnten von den Vereinigten Staaten verhängte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade anspielte.
Unter der Leitung von Marcus Strohmeier, dem Stellvertretenden Vorsitzenden der ÖKG, ergriffen bei der Veranstaltung auch Hermann Pernerstorfer, Vorsitzender der ÖKG, Igor Jurišič, Präsident der Slowenisch-Kubanischen Freundschaftsgesellschaft, Robert Laimer, Mitglied des österreichischen Nationalrats (Parlament), Oliver Jonischkeit im Namen der GLB, Noah Zvonek von der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) sowie Moritz Pamminger von der Jugendfront der Arbeiterpartei Österreichs, die sich einig waren, die jüngsten aggressiven Maßnahmen Washingtons zu verurteilen und deren sofortige Beendigung zu fordern.
Zudem war die ehemalige Wiener Vizebürgermeisterin/Landeshauptmann-Stellvertreterin Renate Brauner anwesend, die sich der von den progressiven Kräften zum Ausdruck gebrachten Unterstützung für die Karibikinsel anschloss.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine besondere Botschaft aus Havanna von Rigoberto Zarza Ross, dem Europa-Direktor des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), vorgeführt, der sich für die internationale Solidarität bedankte und dazu aufrief, den Kampf gegen die Blockade fortzusetzen.
Zum Abschluss kündigten die Solidaritätskräfte in Österreich an, dass sie ein umfangreiches Programm zur Unterstützung Kubas aufgelegt haben, das unter anderem Spendenaktionen und den Versand von Hilfsgütern umfasst. Als nächste wichtige Aktion ist für Samstag, den 21. März, eine Demonstration durch die Hauptstraßen der österreichischen Hauptstadt geplant, um ein Ende der Blockade und die volle Souveränität der Insel zu fordern sowie die Ankunft des Konvois „Nuestra América“ in Kuba zu unterstützen.
Diese Aktivitäten sind ein Zeichen für die wachsende Unterstützung in Österreich für die Solidarität mit Kuba und seinem Volk. Die Solidaritätsbewegung im Land, die von den linken politischen Kräften unterstützt wird, ist eine der aktivsten und langlebigsten in Europa, deren Beispiel in der Region anerkannt ist.
