Wien, 17. April. Im Rahmen der zehnten Überprüfungskonferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über nukleare Sicherheit (CNS), die vom 13. bis 24. April 2026 am Sitz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) stattfindet, legte Kuba seinen dritten nationalen Bericht vor, in strikter Einhaltung seiner internationalen Verpflichtungen im Bereich der nuklearen Sicherheit.
Die Vorstellung erfolgte durch den kubanischen Botschafter Pablo Berti Oliva, Ständiger Vertreter Kubas bei den in Wien ansässigen internationalen Organisationen, der die Fortschritte des Landes bei der Stärkung der nuklearen Sicherheit für eine sichere Nutzung nuklearer Anwendungen und Technologien darlegte.
Der von der kubanischen Delegation vorgelegte Bericht belegt die Anstrengungen zur Stärkung des Regulierungsrahmens, zur Ausbildung von Fachkräften und zur technischen Zusammenarbeit mit der IAEO und anderen Mitgliedstaaten, und dies trotz der Einschränkungen durch die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten, die in den letzten Monaten durch Maßnahmen verschärft wurde, die auch den Nuklearsektor des Landes betreffen.
Das 1994 in Wien verabschiedete Übereinkommen über nukleare Sicherheit ist das wichtigste internationale Instrument zur Gewährleistung der nuklearen Sicherheit weltweit, und seine Überprüfungskonferenzen ermöglichen den Erfahrungsaustausch und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Vertragsstaaten.
Zur kubanischen Delegation gehörten außerdem Belkis Romeu Alvarez, Erste
Botschaftssekretärin und Karlen Regaiferos Cruzata, Zweiter Botschaftssekretär.
