Die 30. Ausgabe der „Fiesta Moncada“ in Bonn wurde dem 100. Geburtstag des Comandante en Jefe, Fidel Castro gewidmet

Bonn, 15. August 2026. – Die Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland versammelte Hunderte von Deutschen und Kubanern, die sich eingefunden hatten, um die „Fiesta Moncada“ zu feiern, ein Fest der Solidarität mit Kuba, das jedes Jahr stattfindet und dieses Mal sein 30-jähriges Jubiläum feierte.

Die Veranstaltung, unter dem Vorsitz von Dr. Ursula Sautter, Bürgermeisterin der Stadt Bonn, und Juana Martínez González, Botschafterin Kubas, war insbesondere der Ehrung des Comandante en Jefe der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, anlässlich seines 100. Geburtstags gewidmet.

Der Festtag begann um 13 Uhr mit einer Kundgebung von mehr als 130 Personen, die Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) mit Unterstützung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) organisiert wurde und an der Vertreter verschiedener Organisationen der Solidaritätsbewegung mit Kuba, Gewerkschaften und Jugendorganisationen sowie des Kubaner-Vereins „Amo esta Isla“ teilnahmen. Der 2,7 Kilometer lange Marsch begann am Hauptbahnhof Bad Godesberg und endete vor der diplomatischen Vertretung. Die Teilnehmer marschierten mit Plakaten und kubanischen Flaggen, skandierten Parolen zur Unterstützung Kubas und forderten die Beendigung der Blockade und der Aggression der US-Regierung gegen die Insel. Vor der Vertretung wurde die Straße von der „Solidarität eingenommen“, und Jugendliche verschiedener Organisationen hielten lebhafte Reden, die von den Anwesenden mit den Rufen „Kuba ist nicht allein“ und „Hände weg von Kuba“ begleitet wurden.

Nach Ende der Demonstration schlossen sich die Teilnehmer den bereits in den Gärten der diplomatischen Vertretung versammelten Gästen an – insgesamt etwa 350 Personen. Die Eröffnungsrede hielt die Leiterin der Außenstelle, Mónica Rodríguez Sánchez, die sich für die Solidarität der Freunde und die Unterstützung der in Deutschland lebenden Kubaner bedankte. Im Rahmen ihrer Rede würdigte sie posthum Klaus Piel, den Vorsitzenden des Vereins „Humanitäre Cuba-Hilfe“ (HCH), der im Jahr 2026 sein 30-jähriges Bestehen feiert und von diesem großartigen Mann gegründet wurde, der ein immenses Vermächtnis der Solidarität und Freundschaft zwischen unseren Völkern hinterlassen hat.

Rodríguez Sánchez hob die Aktualität von Fidels Gedanken hervor sowie die Notwendigkeit, an das Vermächtnis zu erinnern und es wiederzubeleben, das er hinterlassen hat: „seinen tiefgreifenden Antiimperialismus, seinen Internationalismus, seinen großen Geist im Sinne Martís und seinen Patriotismus, seine kompromisslose Verteidigung der Souveränität und Unabhängigkeit Kubas und aller Völker“. Diese und andere Aspekte zeigen die Größe des Mannes, der „es verstand, die unerschütterliche Haltung Maceos in vollem Umfang zu würdigen, und der oft an die Worte des ‚Bronzenen Titanen‘ erinnerte: Wer versucht, sich Kuba anzueignen, wird den mit Blut getränkten Staub seines Bodens auflesen, wenn er nicht im Kampf umkommt … Denn Fidel lehrte uns auch: ‚Wir konnten es schaffen‘, ‚Wir können es schaffen‘ und ‚Wir werden es schaffen können‘“.

Die kubanische Botschafterin in Deutschland, Juana Martínez González, dankte für die unermüdliche Arbeit und den Einsatz der Solidaritätsbewegung mit Kuba sowie der Vereine der in Deutschland lebenden Kubaner, deren Unterstützung für den Widerstandskampf des kubanischen Volkes von grundlegender Bedeutung ist.

Die Verurteilung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade wurde deutlich, und viele erhoben ihre Stimme, um diese völkermörderische Politik anzuprangern, die dem kubanischen Volk so viel Leid zufügt. Dies zeigte sich in den Reden der Bonner Oberbürgermeisterin, der Vorsitzenden der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Petra Wegener, sowie in den bewegenden Worten des Vertreters der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend, Elias Schulze.

Die Solidaritätsgruppen, die Hauptorganisatoren der Veranstaltung, darunter: der Freundschaftsverein BRD-Kuba (FG BRD-Kuba), vertreten durch die Regionalgruppen aus Bonn, Essen, Mainz, Frankfurt am Main und Köln; Humanitäre Cuba-Hilfe (HCH); Cuba Hilfe Dortmund; die Arbeitsgruppe „Kuba“ der DKP, SoliCuba aus Rommerskirchen; die SDAJ, Ecomujer und Cuba Vale aus dem Saarland, boten an ihren verschiedenen Ständen Informationen über Kuba und typische Produkte aus dem karibischen Land an.

Die für Kubaner so typische Lebensfreude steckte das anwesende Publikum an, das die gute kubanische Musik genoss, die von Gastkünstlern dargeboten wurde.

Embacuba Alemania

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