Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) – 30 Jahre unermüdlicher Einsatz und unerschütterliche Solidarität mit dem kubanischen Gesundheitswesen

Berlin, 7. September 2026. – Der Samstag, der 5. September, war ein Tag der Feierlichkeiten und Ehrungen im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer in Bochum. Die Solidaritätsorganisation Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) feierte ihr 30-jähriges Bestehen.

Mónica Rodríguez Sánchez, Leiterin der Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba, hob in ihrer Grußrede die „Ehre und das große Privileg“ hervor, zu den Anwesenden sprechen zu dürfen, um „drei Jahrzehnte unermüdlicher Arbeit, unerschütterlicher Solidarität und tiefer brüderlicher Liebe“ der Organisation zu würdigen. Sie betonte: „Von der Humanitären Cuba Hilfe (HCH) zu sprechen, bedeutet, von konkreten Taten zu sprechen, die Leben retten. Im Laufe dieser Jahre haben mehr als 128 Container, beladen mit medizinischem Material, Krankenhausausrüstung, Medikamenten und medizinischem Instrumentarium, den Atlantik von Deutschland nach Kuba überquert. Mit jeder dieser Lieferungen hat das kubanische Volk nicht nur wertvolle materielle Hilfe erhalten, um unser Gesundheitssystem inmitten schwerwiegender Engpässe und unter der gegen unser Vaterland verhängten kriminellen Blockade aufrechtzuerhalten; mit jedem Container hat unser Volk eine direkte und unauslöschliche Botschaft erhalten: Wir sind nicht allein.“

Die Diplomatin würdigte den „Mann, der das Herz, die Stimme und die Seele dieses Projekts war“, den Gründer und langjährigen Präsidenten der HCH, Dr. Klaus Piel, der im Jahr 2025 verstorben ist. „Wir erinnern uns mit tiefem Stolz an den Moment, als ihm in unserer Botschaft die Freundschaftsmedaille verliehen wurde – eine verdiente Anerkennung seitens unseres Staates und unseres Präsidenten für einen Mann, der die Sache Kubas zu seiner eigenen gemacht hat. Klaus Piel verkörperte auf vorbildliche Weise das, was wir als ‚die Zärtlichkeit der Völker‘ bezeichnen: jene internationalistische Solidarität, die weder Grenzen noch Sprachen noch Entfernungen kennt“, erklärte sie.

Schließlich übermittelte sie den tiefen Dank des kubanischen Volkes und der kubanischen Regierung für 30 Jahre Engagement im Zeichen der Solidarität mit Kuba.

Dieser Dank wurde vom Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft in einem Schreiben bekräftigt, in dem der Präsident der Institution, Fernandeo González Llort, an die unzähligen Aktionen erinnerte, die die HCH in drei Jahrzehnten durchgeführt hat, und sich für „dreißig Jahre des Brückenbaus, der Bewusstseinsbildung und der Begleitung des mutigen und würdigen kubanischen Volkes“ bedankte. „Danke für alles, was bisher geleistet wurde, und für das, was ihr, wie wir wissen, auch in Zukunft tun werdet.“

Fernando widmete zudem einige Worte der Würdigung von Dr. Klaus Piel und erklärte: „Wir sind sehr stolz darauf, (…) die Bekanntschaft unseres lieben Freundes Dr. Klaus Piel gemacht zu haben und mit seinem Gedankengut zählen zu können (…). Sein Beispiel inspiriert uns alle, den Kampf fortzusetzen, den wir führen, um unsere Souveränität und Selbstbestimmung zu bewahren.“

An der Veranstaltung, an der mehr als 80 Personen teilnahmen, gab es zudem eine Fotoausstellung zur Geschichte und Arbeit der HCH sowie Beiträge von Gründungsaktivisten und Glückwunschbotschaften anderer Organisationen der Solidaritätsbewegung mit Kuba in Deutschland.

Embacuba Alemania

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